Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

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Die besondere Aufnahme

05.00 Uhr
Nachrichten

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Wort zum Tage

Baptisten

07.00 Uhr
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07.05 Uhr
Feiertag

Auf der Suche nach dem inneren Gold Das Geschenk des Älterwerdens Von Pater Norbert Cuypers SVD, Berlin Katholische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Feature Schmetterlingsbabys Lieben Insekten ihre Kinder? Von Regina Voss und Selma Ab 6 Jahre Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Moderation: Tim Wiese Jemand lebt "wie die Made im Speck" sagen Leute manchmal. Wenn sie meinen, dass es derjenige sehr gut hat. Aber ist das Leben von Maden, Raupen und anderen Insektenkindern wirklich so toll? Werden sie von ihren Eltern zum Beispiel umsorgt und geliebt? "Nachts, im Mondschein, lag auf einem Blatt ein kleines Ei. Und als an einem schönen Sonntagmorgen die Sonne aufging, hell und warm, da schlüpfte aus dem Ei - knack - eine kleine hungrige Raupe." So beginnt das berühmte Kinderbuch "Die kleine Raupe Nimmersatt". Sie frisst sich dann durch Obst und Käse und viele Süßigkeiten, bekommt Bauchschmerzen und wird ganz dick, verpuppt sich und wird schließlich zu einem Schmetterling. Alles ganz allein. Aber warum? Wo bitte schön, fragen wir uns, sind denn die Eltern der Raupe Nimmersatt? Warum kümmern die sich gar nicht um ihre Raupe? Haben Schmetterlinge ihren Nachwuchs gar nicht lieb? Oder lieben Schmetterlinge ihre Kinder nur auf eine andere Weise als Menschen ihre Babys? Tim und Selma finden es heraus.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Eisbär Aki Von Howard Hunt und Anna Böhm Ab 6 Jahre Regie: Klaus Michael Klingsporn Komposition: Wolfgang von Ackeren Mit: Antonia Zschiedrich, Lorenz Grabow, Tilmar Kuhn, Manuel Harder, André Lewski, Frauke Poolman, Michael Kind und Tonio Arango Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Moderation: Tim Wiese Birka und ihr Papa Björn leben in einem kleinen Fischerdorf hoch oben im Norden, wo es fast immer kalt ist und schneit. Birkas Papa ist Fischer und oft auf dem Meer und Birka daher allein zu Hause. Eines Morgens sitzt ganz überraschend ein kleiner Eisbär in Birkas Küche und futtert die Fischstäbchen, die Birka eingentlich für ihren Wandertag eingeplant hatte. Der kleine Eisbär stellt sich als Aki vor und wirft Birka vor, dass ihr Vater ein Fischdieb wäre. Denn seit Monaten würde verbotenerweise in den Gewässern der Bäreninsel gefischt werden. Und das, obwohl in einem Abkommen zwischen Menschen und Eisbären vor vielen, vielen Jahren geregelt worden war, dass dieser Teil vom Eismeer den Eisbären ganz allein gehört. Den Vorwurf, dass ihr Vater ein Dieb wäre, kann Birka nicht auf sich sitzen lassen und macht sich auf, den wahren Fischdieb zu finden. Und sie weiß auch schon genau, wo sie ihre Nachforschungen beginnen wird. In der Fischfabrik, denn dort landen alle Fische, die die Fischer gefangen haben. Anna Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Tim Wiese 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
Nachrichten

11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Musikalische und menschliche Wärme Der Dirigent Sir John Barbirolli (1899-1970) Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler Moderation: Olaf Wilhelmer

16.00 Uhr
Nachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel

Da geht noch was! 50 Jahre Frauenfußball in Deutschland Von Wolf-Sören Treusch "Wir brauchen keine Eier - wir haben Pferdeschwänze". Gleichermaßen ironisch wie selbstbewusst warb die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft im Jahr 2019 für sich. Der Weg bis zur öffentlichen Anerkennung war jedoch ein weiter, oftmals dorniger Weg. Erst am 31. Oktober 1970 erlaubte der DFB den Frauen, im Verein Fußball zu spielen. Frauenpower kam auf den Platz, der Kampf gegen die Klischees blieb. Fußballspielende Frauen wurden belächelt, bespöttelt und chauvinistisch beleidigt. Erst als die Nationalmannschaft 1989 den ersten von insgesamt sieben Europameisterschaftstiteln gewann, wurde die Männerwelt ruhiger. Die deutschen Frauen wurden noch zweimal Weltmeister und gewannen 2016 bei Olympia Gold. Die Vereinsmannschaften aus Frankfurt, Potsdam und Wolfsburg dominierten viele Jahre die Champions League. Der Frauen- und Mädchenfußball in Deutschland boomte. Mittlerweile jedoch steckt er im Mittelmaß fest. Ambitionierte Vereine wie RB Leipzig bringen neuen Schwung und lassen hoffen, dass die faszinierende Sportart Frauenfußball 50 weitere erfolgreiche Jahre erleben wird.

18.30 Uhr
Hörspiel

Sommertag Nach Jon Fosse Übersetzung aus dem Norwegischen: Hinrich Schmidt-Henkel Regie: Ulrike Brinkmann Mit: Monica Bleibtreu, Marina Galic, Lieselotte Rau, Katja Tippelt, Falk Rockstroh und Max Giermann Vokalkomposition: Hilde Kappes Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 75'17 Ein einsames Haus am Fjord. Den jungen Ehemann zog es oft auf das Meer hinaus, auch an jenem stürmisch-regnerischen Tag. Seine Frau, inzwischen gealtert, erlebt den Tag immer wieder. Ein Hörspiel über das Erinnern und Vergessen. Ein Haus an einem Fjord, ein Sommertag. Damals hat es geregnet, als die junge Frau ihren Mann zum letzten Mal zum Meer hinuntergehen sah. Ihre Freundin war zu Besuch, als irgendwann die Suchmannschaft sein Holzboot fand und das Telefon klingelte. Immer wieder durchlebt die Frau diesen Tag, an dem der Mann trotz Sturm auf den Fjord rausfahren wollte und sie von Anfang an unruhig war. Immer wieder ging sie zum Fenster, hielt nach ihm Ausschau - bis heute tut sie das, sucht nach Antworten auf die offen gebliebenen Fragen. Eigentlich wollten beide glücklich werden fernab der Stadt, im eigenen Haus, doch dann fuhr er immer öfter, immer länger zum Fischen. Die alte Frau beobachtet sich selbst als junge Frau, steht wartend neben ihr am Fenster. Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen, der Verlust bleibt unerklärt. Jon Fosse, geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund, ist Dramatiker, Romancier, Lyriker und Kinderbuchautor. Auszeichnungen u.a.: Nordischer Dramatikerpreis, Internationaler Ibsen-Preis, Europäischer Preis für Literatur, Literaturpreis des Nordischen Rates. 2003 erschien die Novelle "Das ist Alise", die Vorlage des Hörspiels "Sommertag". Mit dem Drama "Meer" hat sich Fosse 2014 vom Theater verabschiedet und der Prosa zugewandt. Romane u.a. "Morgen und Abend" (2000), "Der andere Name. Heptalogie I-II" (2019). Sommertag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Dvorák-Saal des Rudolfinums, Prag Aufzeichnung vom 23.09.2020 Dmitrij Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streicher c-Moll op. 35 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Daniil Trifonov, Klavier Selina Ott, Trompete Tschechische Philharmonie Leitung: Semyon Bychkov

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Ein Teufelszeug, diese Prosa! Gustave Flauberts Ringen um den wahren Roman Von Uta Rüenauver Die Suche nach dem einzig richtigen Wort, trieb Gustave Flaubert oft zur Verzweiflung. Er wollte Prosa wie Lyrik schreiben. Manchmal suchte Gustave Flaubert (1821-1880) Stunden nach dem "mot juste", dem einzig richtigen Wort. Unveränderlich wie Lyrik sollten seine Sätze sein. Wie ein Berserker rang der Franzose um eine Prosa, die objektiv, unpersönlich, realistisch ist. Einen gefährlichen, alle Kräfte fordernden Kampf führte der "Eremit von Croisset" in seiner Schreibklause in der normannischen Provinz, und lange schien der Ausgang ungewiss. Am Ende aber war "Madame Bovary" vollendet, der Roman über die Ehebrecherin aus unheilbarem Idealismus - ein Meilenstein auf dem Weg zum modernen Roman, ohne den die Werke von Alfred Döblin, Virginia Woolf oder James Joyce nicht denkbar wäre. Uta Rüenauvers fiktive Dokumentation zeigt das Ringen des Schriftstellers, sein Wüten und Schreien, auch das Vertrauen wie das Unverständnis seiner Umgebung: der Mutter, der Geliebten und der beiden engsten Freunde.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
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Das Podcastmagazin

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01.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Mit "El Nour" (Das Licht) hat die aus Ägypten stammende Sopranistin Fatma Said ihr Album-Debüt veröffentlicht. Doch wer Opernarien aller Couleur erwartet, der wird überrascht. Die junge Sängerin hat sich den Liedern zugewandt und offenbart sich als versierte Geschichtenerzählerin. Werke aus Frankreich, Spanien und der arabischen Welt bilden ein inhaltliches Band und zeugen vom orientalischen Einfluss auf die westliche Musikwelt. Fatma Said liebt die Vielfalt der kulturellen Einflüsse, das wird auch mit einer originellen und wechselnden Begleitung unterstrichen, in der Ney (persische Flöte) oder Kanun (orientalische Kastenzither) zum Einsatz kommen. In der Tonart gibt Fatma Said Einblick in ihren musikalischen Kosmos. Exotische und fernöstliche Klänge aus dem Musikarchiv von Deutschlandfunk Kultur: Japan in Berlin ist das Thema mit Auszügen des Metamusik-Festivals 1976 und des Insel Musik Festivals 1980 - Werke von Maki Ishii und Toshi Ichiyanagi.

02.00 Uhr
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