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Berichte, Interviews, Reportagen

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Weihbischof Matthias König, Paderborn Katholische Kirche

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Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der Zirkus Busch eröffnet in Berlin ein festes Haus

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Jazzmusiker Matthias Schriefl Matthias Schriefl ist ein Paradiesvogel in der internationalen Jazzszene. Tierglocken und Alphörner mischt der heute 39-Jährige mit Marching-Band-Sounds, und auf seiner CD "Auf Wiener Schnitzel" muhen Kühe ins Mikrofon. Musikalische Neugier trieb den Allgäuer nach Indien, Afrika und Südamerika. Manchmal inspiriert ihn auch Dixieland-Jazz und Swing aus der Plattensammlung seines Vaters. Zusammen mit seinem Vater, einem Amateurposaunisten, und fünf Geschwistern sammelte Schriefl seine ersten musikalischen Erfahrungen. Die Familienband spielte jeden Sonntag in der Kirche. Wegen einer Zahnspange konnte Matthias Schriefl damals nicht alles mitspielen und hat deshalb improvisiert. Die Improvisationen wurden schließlich sein Markenzeichen und Blechblasinstrumente zum bevorzugten Mittel, auf denen er sich austobt. Studiert hat Matthias Schriefl in Köln und Amsterdam, mit verschiedenen Bands produziert er seit dem 17. Lebensjahr CDs, die seinen unkonventionellen und experimentellen Umgang mit der Musik belegen. Kuhglocken-Blues

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Weltretter in Europa: Die Vereinten Nationen in der Schweiz Von Marc Engelhardt Am 24. Oktober 1945 trat die UN-Charta in Kraft: Sie begründet bis heute den Zusammenschluss beinahe aller Staaten, die dem Dokument zufolge "fest entschlossen" sind, "künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren", den "Glauben an die Grundrechte des Menschen" zu bekräftigen und "sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit" zu fördern. So hehr die Ziele sind, so stark war und ist der Gegenwind, wenn es um ihre konkrete Umsetzung geht. Nicht nur Despoten und Autokraten, sondern auch gewählte Staatschefs wie US-Präsident Trump haben zuletzt den Druck auf die UN erhöht. Dessen ungeachtet versuchen Mitarbeiter am zweitgrößten UN-Hauptsitz in Genf seit 75 Jahren, die Ziele der UN-Charta mit Leben zu füllen. Die Belegschaft im Genfer Völkerbundpalast ist dabei so vielfältig wie die Weltgemeinschaft selbst: Mitarbeitende aus 193 Nationen dolmetschen und übersetzen, wachen über die Regeln des Protokolls, verwalten die Tagesordnung von Menschenrechtsrat und Abrüstungskonferenz oder werben um Mittel, um Hungernden und Geflüchteten beizustehen.

12.00 Uhr
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12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
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13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

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14.05 Uhr
Campus & Karriere

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15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

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Bücher für junge Leser

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Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

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Berichte, Meinungen, Rezensionen

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18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Hörspiel

Memory Garden Von Merzouga (nach Motiven von Ilse Helbich) Regie & Komposition: Merzouga Produktion: Deutschlandfunk/ORF 2020 "Erinnerung heißt für mich, mir zu beweisen, dass ich eine Vergangenheit habe. Das ist ein vergeblicher Versuch, etwas zu rekonstruieren, das nicht mehr vorhanden ist." 80 Jahre alt ist Ilse Helbich, als sie ihr erstes Buch veröffentlicht. Im Frühjahr 2020 ist sie 97 und lebt immer noch alleine in dem Haus, das einst eine Poststation war, umgeben von einem Garten voller Vogelstimmen. In ihren Büchern kartografiert Helbich das Gebiet ihrer Erinnerung in lyrisch kondensierten Sprachbildern. Sie evoziert eine zerfallende Welt, die noch stark von der Jahrhundertwende geprägt, nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig verschwindet. Vineta nennt sie dieses poetisch transponierte Wien ihrer Kindheit und Jugend. In dem Hörspiel erklingen nun Erinnerungssplitter und Fragmente Ilse Helbichs in einem radiofonen Klanggarten. Echos einer versunkenen Welt verbinden sich mit zeitgenössischen Klängen. Schließlich findet alles Erinnern immer in der Gegenwart statt. "In dem Meer aus Stille, das sich über Vineta breitet, schwimmen vereinzelte Töne: Wagenrumpeln, Taubengurren, zwei Kinderstimmen, das Kreischen von Tramwaybremsen, Kirchengeläute überallher und der Hall des Teppichklopfens in den Morgenstunden. Schall, Hall, Widerhall." Memory Garden

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Ganz nah am Aufwuchs des Klangs 20. Intersonanzen-Festival in Potsdam Von Dietrich Petzold Das 20. Intersonanzen-Festival des Brandenburgischen Vereins Neue Musik stand unter dem Motto: "Weg_Aspekt: Diskurs". Zu den Mitwirkenden gehörten das Berliner Modern Art Ensemble, das Hashtag Ensemble aus Warschau, das Kölner Fukio Ensemble und die Bukarester Formation devotioModerna. Wie bereits in den vergangenen Jahren fanden neben den Konzerten Diskussionsrunden, Workshops, Materialausstellungen und Klangkunstinstallationen ihre Heimstatt im kommunikationsfreudigen Kunsthaus "sans titre" in Potsdam. Autor Dietrich Petzold lässt die Jubiläumsausgabe Revue passieren. Er sprach mit Festivalleiter Thomas Gerwin und blickt auf die Geschichte der Intersonanzen zurück.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Zwischen den Welten Eine Lange Nacht über Besatzungskinder in Deutschland nach 1945 Von Doris Arp Regie: Rita Höhne (Wdh. v. 12./13.12.2015) Es gab ihn, den meist kurzen Sommer voller Schokolade und Romantik in den Trümmern des Zweiten Weltkrieges. Deutsche Frauen und die Soldaten der Alliierten hatten im Mai 1945 Hunger nach Leben. So gab es trotz Verbrüderungsverbot und Feindpropaganda Abenteuer, echte Liebe oder auch Gewalt. Vor allem Rotarmisten und Franzosen hatten noch die Gräueltaten der Wehrmacht vor Augen, als sie Deutschland besetzten. Sie verübten anfangs oft brutale Massenvergewaltigungen und Plünderungen. Doch die Feinde von einst finden nicht nur Naziverbrecher vor, sondern hungrige, auch lebenshungrige, Frauen, Kinder und Alte, deren Wohlwollen vor allem die Amerikaner mit Schokolade, Nylonstrümpfen, Lippenstiften und Zigaretten gewinnen. Schon Weihnachten 1945 kamen die ersten Kinder der Besatzer zur Welt. Neuere Schätzungen gehen von mindestens 400.000 Besatzungskindern aus. Die meisten Väter verschwanden bald wieder in ihre Heimatländer, oft ohne etwas von ihrer Vaterschaft zu wissen. Zurück blieben die Mütter mit ihren Kindern. Viele der Frauen wurden stigmatisiert und ausgegrenzt als "Ami-Liebchen", "Russenhure" oder "Britenschlampe". Die Kinder wurden als "Bankerte" beschimpft und diskriminiert. Das Schicksal dieser Nachkriegskinder war lange ein privates Tabuthema und wissenschaftliches Niemandsland. Jetzt, 70 Jahre nach Kriegsende, öffnen sich viele Menschen dieser verdeckten Seite ihrer Geschichte. Die "Lange Nacht" begibt sich mit ihnen auf eine Reise in ihre Vergangenheit und zugleich in die Geschichte der deutschen Nachkriegszeit.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Lange Nacht

Zwischen den Welten Eine Lange Nacht über Besatzungskinder in Deutschland nach 1945 Von Doris Arp Regie: Rita Höhne (Wdh. v. 12./13.12.2015) Es gab ihn, den meist kurzen Sommer voller Schokolade und Romantik in den Trümmern des 2. Weltkrieges. Deutsche Frauen und die Soldaten der Alliierten hatten im Mai 1945 Hunger nach Leben. So gab es trotz Verbrüderungsverbot und Feindpropaganda Abenteuer, echte Liebe oder auch Gewalt. Vor allem Rotarmisten und Franzosen hatten noch die Gräueltaten der Wehrmacht vor Augen, als sie Deutschland besetzten. Sie verübten anfangs oft brutale Massenvergewaltigungen und Plünderungen. Doch die Feinde von einst finden nicht nur Naziverbrecher vor, sondern hungrige, auch lebenshungrige, Frauen, Kinder und Alte, deren Wohlwollen vor allem die Amerikaner mit Schokolade, Nylonstrümpfen, Lippenstiften und Zigaretten gewinnen. Schon Weihnachten 1945 kamen die ersten Kinder der Besatzer zur Welt. Neuere Schätzungen gehen von mindestens 400.000 Besatzungskindern aus. Die meisten Väter verschwanden bald wieder in ihre Heimatländer, oft ohne etwas von ihrer Vaterschaft zu wissen. Zurück blieben die Mütter mit ihren Kindern. Viele der Frauen wurden stigmatisiert und ausgegrenzt als "Ami-Liebchen", "Russenhure" oder "Britenschlampe". Die Kinder wurden als "Bankerte" beschimpft und diskriminiert. Das Schicksal dieser Kriegskinder war lange ein privates Tabuthema und wissenschaftliches Niemandsland. Jetzt, 70 Jahre nach Kriegsende, öffnen sich viele Menschen dieser verdeckten Seite ihrer Geschichte. Die "Lange Nacht" begibt sich mit ihnen auf eine Reise in ihre Vergangenheit und zugleich in die Geschichte der deutschen Nachkriegszeit.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Jean-Baptiste Lully "Marche pour la cérémonie des Turcs" aus:"Les bourgeois gentilhomme". Comédie-ballet Luigi Boccherini Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 7 G-Dur, G.480 Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485 Sergey Malov, Violoncello da spalla Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Andrea Marcon Aufnahme vom 8.12.2019 aus der Philharmonie Berlin

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Enrique Granados Erzählungen aus der Jugend, op. 1 (Auszüge) Bohuslav Martinu Marionetten I Nino Rota Sieben Stücke für Kinder (Auszüge) Erwin Schulhoff Ostinato. Sechs familiäre Angelegenheiten Joaquín Turina Im Schusterladen Carl Reinecke Kleiner Schalk aus: Kleine Fantasiestücke, op. 17 Corinna Simon, Klavier

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL