Webradio und Livestream

Spezialtipp

Bombenteppich

Bild: SWR/Alexander Kluge

Donnerstag, 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Bombenteppich

Hörspiel von Philipp Löhle, Musik und Regie Björn SC Deigner. Erzähler (Fabian Hinrichs, re.) und Regisseur Björn SC Deigner (li.).

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit den Black Pumas (1/2) Die Band stammt aus Austin, Texas, und vermischt in ihrer Musik Funk und Soul. Wir haben für Sie den Rockpalast-Mitschnitt der Band von ihrem Auftritt im Gloria in Köln am 16. Februar 2020.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Im Konzertsaal

Fünf Bläser und ein Pianist nehmen Platz am Appenzeller Ringofen ..... Die Ziegelei, um einen Ringofen aus dem Jahr 1566 erbaut, bietet heute ein vielfältiges Programm....

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Zwei Seiten leben. Drei Trauerredner. Ein Totentheater Von Michael Lissek Regie und Ton: der Autor Produktion: Deutschlandradio Kultur / SWR 2013 Länge: 54"27 Das Ende des Lebens ist eine existenzielle Situation, die wir durch Rituale gestalten. Zum Ritual der Bestattung gehört oft eine Rede. Dieses Feature beleuchtet die Entstehungsprozesse und -bedingungen von Trauerreden. Auf den Tod folgen Rituale der Trauer - wie die Trauerrede. Über deren Inhalt entscheiden zumeist die Hinterbliebenen und ihre Sprachfähigkeit sowie die Trauerrednerin und ihre Befragungs-, Schreib- und Performancetechnik. Was ist in einer Trauerrede mitteilenswert und wie ist sie aufgebaut? Auf die sprachlose Realität des Todes trifft die Rekonstruktion und Formulierung eines Lebens. Aus Leben wird Text: eine seltsame Metamorphose. Michael Lissek porträtiert drei Trauerrednerinnen und -redner. Er begleitet sie zu Bestattungen und zu Hinterbliebenen, befragt sie zu ihrer Technik sowie ihrem Selbstverständnis, begleitet sie bei Freizeitbeschäftigungen und lässt sie Trauerreden auf sich selbst halten. Es wird gesungen, geatmet und an keiner Stelle geweint. Ein Blick hinter die Kulissen des Totentheaters. Michael Lissek ist Featureautor, -produzent und -theoretiker. Zuletzt "Akte 88 - Die tausend Leben des Adolf Hitler" mit Walter Filz (SWR 2018), "Zeit ist Frist. Mein Herz. Ich." (NDR 2017, als "Beste Hördokumentation" auf dem Dokumentarfestival Karlsruhe 2018 ausgezeichnet), "Sein schönstes Geschenk - Auf der Suche nach den verschollenen Wagner-Partituren" (SWR 2016) und "Angel Radio - Soundtrack der Erinnerungen" (NDR/RBB/SWR 2015). Seit 2017 ist Michael Lissek außerdem Redakteur des Sendeplatzes "Essay" bei SWR2. Zwei Seiten leben. Drei Trauerredner.

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Konversation Andere Zeiten, andere Talks Respekt Grundpfeiler des Miteinanders Das Kalenderblatt 15.04.1888 Ältester Fußballclub Deutschlands gegründet Von Thomas Grasberger Konversation - andere Zeiten, andere Talks Autorin: Marie Schöß / Regie: Kirsten Böttcher Eine Kunst, die verbirgt, Kunst zu sein: Vielleicht beschreibt das am Besten, was die Konversation zu verschiedensten Zeiten war und bis heute ist. Zwar ändern sich die Ideale der Gesprächsführung von Epoche zu Epoche - die Anmut zum Beispiel spielt als Gesprächsideal in der Renaissance eine große Rolle, Klugheit und Taktik beschäftigen das barocke Gespräch, die Klassik sucht nach Höflichkeit, in der Aufklärung pocht man auf Offenheit. Beginnend in der Antike stellt sich aber zu jeder Zeit zuerst die grundlegende Frage: Will man das private Gespräch, ganz so wie die öffentliche Rede, als Kunst verstehen? Oder gelingt hier das Gegenteil: ein offener Austausch, der ohne Verstellung, ohne Kalkül auskommt? In der Gegenwart stellt sich diese Grundfrage genauso dringlich wie in den französischen Salons der Vergangenheit: Denn wie natürlich muss eine Künstliche Intelligenz sprechen, wie sehr muss sie die eigene regelgeleitete Kunst verbergen, damit die Konversation mit ihr gelingen kann? Respekt - Grundpfeiler des Miteinanders Autorin und Regie: Irene Schuck Der Begriff galt lange als altmodisch, war uncool, sogar verdächtig. Respekt war das, was tatsächliche und vor allem vermeintliche Autoritätspersonen verlangten: Eltern, Priester, Lehrer, Vorgesetzte. Wer aber respektlos auftrat, etwa zum Amtseid als Minister in Turnschuhen kam, der demonstrierte seinen mutigen Einsatz gegen Autoritätsgläubigkeit. Inzwischen scheint der Begriff eine Rehabilitierung zu erfahren. Seit Jahren taucht er verstärkt in der öffentlichen Diskussion auf. Forschungsgruppen, Buchveröffentlichungen und Talk-Shows widmen sich dem Phänomen: Muss man sich Respekt "verdienen" - oder steht es jedem fraglos zu, respektvoll behandelt zu werden? Warum hat der Begriff ausgerechnet in Unterschicht-Subkulturen, etwa in Rap-Songs, so eine immense Bedeutung? Und: wäre ein von gegenseitigem Respekt getragenes Miteinander tatsächlich gesellschaftsweit denkbar? So oder so: Respekt ist offenbar ein Grundbedürfnis, ein universeller Wert, der nicht für Geld zu kaufen ist. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

Podcast

Deutschlandfunk Kultur

Detransition - Wer hilft bei Zweifeln nach einer Geschlechtsangleichung?

Für viele transidente Menschen ist die Geschlechtsangleichung ein Schritt in Richtung Normalität. Manche stellen aber fest: Das war die falsche Entscheidung. Für beide Gruppen gilt: Oft fehlt es an psychologischer und medizinischer Beratung. Von Pia Masurczak www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen

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Hörspiel-Download

NDR

Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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